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Bericht zum Gauturntag

                  

Von der Feuerwehr zu den Turnern

Der Bad Schönborner Bürgermeister Klaus Detlev Huge war am 31. März gleich bei zwei traditionsreichen Abendveranstaltungen. Von der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr eilte der Rathauschef zum Turntag des Kraichturngaus Bruchsal. Dort hatten sich im vollbesetzten Gymnastikraum der SG Bad Schönborn die Delegierten der 45 Turngau-Vereine zum satzungsgemäßen Mitgliedertreffen versammelt. Neben dem Dank an die ehrenamtlichen Vereinsvertreter lobte das Ortsoberhaupt das besondere Engagement der SG Bad Schönborn sowie des TSV Langenbrücken im Bereich des Fitness- und Gesundheitssport in der Kurgemeinde. „Turnen und gesunde Bewegung hat eine große Zukunft“, sagte Huge.

Diese Worte fanden beim Turngau-Vorsitzenden Alfons Riffel ebenso Gehör wie beim Vizepräsidenten des Badischen Turner-Bundes (BTB), Jörg Wontorra, und beim Sportkreis-Vorsitzenden Jürgen Zink. Wontorra, seit einem Jahr Ehrenvorsitzender des Kraichturngaus, lobte die bisher gute Arbeit seines Nachfolgers und berichtete über die Aktivitäten des größten gesamtbadischen Sportfachverbandes. Der BTB-Vize freute sich über die mit 487 gemeldeten Teilnehmern aus 23 Vereinen gute Beteiligung der Turngau-Vereine am Internationalen Deutschen Turnfest, das vom 3. bis 10. Juni in Berlin stattfindet. Zugleich lud er die Turn- und Sportvereine zum Landeswandertag am 7. Mai nach Wiesental sowie zum badischen Landeskinderturnfest vom 14. bis 16. Juli nach Konstanz ein.

Interessante Zahlen hatte Jürgen Zink mitgebracht. „Von den 250 Vereinen des Sportkreises Bruchsal haben 146 für zusammen 917 Übungsleiterinnen und Übungsleiter ihre Abrechnungen beim Badischen Sportbund eingereicht, der für die über 150.000 geleisteten Trainingsstunden insgesamt 255.570 Euro ausbezahlt hat“, rechnete Zink vor. Ein Grußwort für die gastgebende SG Bad Schönborn sprach Vorstandssprecher Friedbert Dochat.

Über zahlreiche Aktivitäten berichtete Gauvorsitzender Alfons Riffel. Er dankte dem TV Odenheim für die Ausrichtung des Gaukinderturnfestes und erinnerte an die großartige Durchführung der Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bruchsal. Zugleich bedauerte er, dass nicht alle Positionen im Gauturnrat besetzt sind und forderte die Vereine zur aktiven Mitarbeit auf. Für „3x8 das neue Mixed-Turnen“ werde noch ein Ausrichter gesucht. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Alfons Riffel bei seiner Frau Luzia für die vorbildliche Führung der Turngau-Geschäftsstelle. Kassenwartin Daniela Schäfer berichtete über geordnete Finanzen im Kraichturngau.

Kurt Klumpp

            

Gastredner

Vizepräsident BTB J. Wontorra / Sportkreisvorsitzende J. Zink / Vorsitzender der SG Bad Schönborn Friedbert Dochat

 

 

BTB setzt „Bruchsaler Erklärung“ um

Beim Landesturntag 2008 in Bruchsal hat der Badische Turner-Bund (BTB) mit der „Bruchsaler Erklärung“ die Weichen für das Projekt „BTB-regional“ gestellt. Nach vielen Gesprächen und einer mehrjährigen Erprobungsphase im Ortenauer und Breisgauer Turngau wurde die Idee einer vereinsnahen Beratungs- und Fortbildungsstruktur inzwischen bis auf den Main-Neckar-Turngau im Gebiet des größten gesamtbadischen Sportfachverbandes  umgesetzt.

Beim Vereinstreffen in Bad Schönborn hatte Sabine Gaißer, BTB-Regionalreferentin für die Region  Bruchsal, Karlsruhe, Pforzheim und Mittelbaden, die Schwerpunkte und Inhalte ihrer Arbeit vorgestellt. Sie sieht ihre Aufgabe neben der Organisation niederschwelliger Trainer-Übungsleiter-Fortbildungen für nicht lizenzierte Übungsleiter vor Ort (Regio-TÜF) insbesondere auch in allen Fragen der Vereins- und Sportartenentwicklung.

Dabei kümmern sich die regionalen Untergliederungen des Turner-Bundes im Gegensatz zum BSB-Regio des Badischen Sportbundes Nord  vornehmlich um überfachliche Themen. Dies geschieht durch den Regio-TÜF, Info-Veranstaltungen, Schnupperkurse, Regio-Stammtische und Vereinsanalysen. „Wichtig ist uns der Kontakt zwischen den Vereinen sowie der Erfahrungsaustausch untereinander“, bestätigte Sabine Gaißer. Bereits in Kürze werden alle Vereine des Kraichturngaus Bruchsal per E-Mail mit einem sechsseitigen Fragebogen angeschrieben.

Ermittelt werden dabei wichtige Kontakt- und Strukturdaten, die künftig für eine effektive Beratung der Vereine von besonderer Wichtigkeit sind. Durch die wachsende Konkurrenz der Fitnessstudios, Volkshochschulen und privater Anbieter sind die Turn- und Sportvereine künftig immer mehr gefordert. Die „Bruchsaler Erklärung“ von 2008 hatte für diese professionelle und dezentrale Beratungsstruktur die Voraussetzungen geschaffen.

Deutsche Meister und Turnfestsieger geehrt

Turngau-Vorsitzender Alfons Riffel und seine beiden Stellvertreter Anette Woll und Wolfgang Durm konnten im Vereinsheim der SG Bad Schönborn insgesamt 34 Turnerinnen und Turner für herausragende sportliche Erfolge auszeichnen. Darunter Deutsche Meister und mehrere Sieger beim letztjährigen Baden-Württembergischen Landesturnfest in Ulm.

Erfolgreichste Turnerin des Kraichturngaus war 2016 Zoé Meißner vom TSV Wiesental, die in der Altersklasse bis zwölf Jahre nicht nur baden-württembergische Meisterin am Barren, sondern auch deutsche Titelträgerin am Boden und Sprung sowie dreifache deutsche Vizemeisterin (Mehrkampf, Barren, Balken) wurde. Zugleich belegte sie mit der badischen Auswahl beim Deutschlandpokal den ersten Platz. Ihr am nächsten kam ihre 13-jährige Vereinskameradin Muriel Klumpp, die baden-württembergische Meisterin am Boden und an diesem Gerät auch Deutsche Vizemeisterin wurde. Vom TSV Wiesental wurden zudem Emily Pakrac und Hanna Braun für ihre jeweils dritten Plätze beim Deutschlandpokal geehrt.

Deutsche Seniorenmeisterin im Gerätturnen wurde erneut Dagmar Rothardt vom TV Oberhausen, die zudem beim baden-württembergischen Pokalwettkampf den ersten Platz belegte und mit der badischen Seniorenauswahl auch den Deutschlandpokal gewann. Turnfestsieger in Ulm wurden vom TV Oberhausen im Kleinfeld-Faustball das Team Robin Becker, Tim Gehrig und Daniel Streit sowie Thilo Herrling und Nadine Seiferling im Mixed-Wettbewerb. Zwei Turnfestsiege gingen zur DJK Bruchsal. Deniz Batu siegte beim Gymnastik-Wahlwettkampf (AK 12/13) und Laura Heiler in der Kategorie ab 25 Jahre.

Baden-Württembergischer Meister in „Gymnastik und Tanz“ sowie dritter deutscher Meister wurde der TSV Graben in der Besetzung mit Dorothea Heilig, Imke Hille, Annalena Metz, Ramona Müller, Caroline Pfalzgraf, Janina Schmidt, Sarah Straub und Anne van de Winkel. Erster westdeutscher Meister und dritter deutscher Meister wurde das U14-Faustballteam des TSV Karlsdorf mit Alisha Huber, Nadine Noe, Annika Imhof, Lea Russel sowie Franziska und Rebekka Habitzreither. David Abert vom TV Philippsburg feierte bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bruchsal im Jahn-Sechskampf 12/13 den fünften Platz.

Werner Petermann sicherte sich in Ulm bei den über 80-Jährigen ebenso den Turnfestsieg wie Gerlinde Redelstab (AK65-69). Beide gingen für den TV Heidelsheim an den Start. Baden-Württembergische Meister im Gerätturnen wurden Guntram Härdle vom TV Helmsheim (60-69), Jörg Stich vom TV Obergrombach (50-59) sowie Ursel Neckermann (TV Odenheim) in der Altersklasse 65 bis 69 Jahre. Beim Schleuderballwerfen konnten Svenja Müller (AK 18/19) und Yannick Müller (AK 14/15), die beide für den TSV Neudorf starten, den baden-württembergischen Meistertitel feiern.

 Kurt Klumpp

Rote Farbe für das Turnerkreuz

Jörg Wontorra, Ehrenvorsitzender des Kraichturngaus Bruchsal, hatte sich vor Wochen über einen Bericht in der Bruchsaler Rundschau köstlich amüsiert. Dort stand, dass der TV Forst im Rahmen seines 120-jährigen Jubiläums bei der vereinseigenen Halle unter das Turnerkreuz den Schriftzug „TV 1897 Forst - Jahnhalle“ angebracht habe. Mit der Begründung, damit die Sportstätte nicht mehr mit einer Leichenhalle verwechselt werde.

Das Turnerkreuz, auch 4F genannt, besteht aus vier Exemplaren des horizontal und vertikal gespiegelten Buchstabens F und beschreibt den Turner-Wahlspruch “frisch, fromm, fröhlich, frei“. Gestaltet wurde die Bildmarke vor 173 Jahren durch den Kupferstecher und Drucker Johann Heinrich Felsing (1800-1875) aus Darmstadt in den hessischen Landesfarben rot-weiß, wobei das rote Logo auf weißem Grund steht.

Jörg Wontorra aus Ubstadt-Weiher, der auch Vizepräsident beim Badischen Turner-Bund ist, kennt die Geschichte des heraldischen Gammadiums und hatte sich beim jüngsten Gauturntag in Bad Schönborn eine witzige Idee ausgedacht. „Das hättet ihr auch billiger haben können“, sagte der Rechtsanwalt zu Eva-Maria Tomov, die als Vertreterin des Forster Turnvereins zum Mitgliedertreffen des Kraichturngaus gekommen war.

 Wontorra übergab der jungen Frau eine kleine Dose mit roter Farbe. „Wenn ihr das bisher schwarze Turnerkreuz rot anstreicht, dann wird eure Jahnhalle nicht mehr mit einer Leichenhalle verwechselt“, sagte der Gauehrenvorsitzende augenzwinkernd. Offen ließ er aber, ob er dabei selbst zum Pinsel greifen wird.

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Bericht zu Tag des Turnens

Bei den Mannschafts- und Einzelmeisterschaften des Kraichturngaus Bruchsal in der Philippsburger Schulturnhalle war Peter Kieckeben gleich im vierfachen Einsatz. Als Vorsitzender des ausrichtenden TV Philippsburg war der 57-Jährige Gastgeber und zusammen mit seiner Familie auch Cheforganisator der Veranstaltung sowie Trainer der TVP-Nachwuchsturner und als ältester Turner selbst noch an den Geräten. In seiner Altersklasse belegte Kieckeben im Vierkampf mit 55,9 Punkten den ersten Platz.

Insgesamt gingen in Philippsburg 241 Turnerinnen und 45 Mannschaften sowie 75 Turner an den Start. Der erfolgreichste aller teilnehmenden Vereine war der TSV Wiesental, der jedoch nur mit Mädchen antrat. Dabei holten die TSV-Artistinnen aus dem Waghäuseler Stadtteil neben drei Mannschaftstiteln auch noch zehn Goldmedaillen bei den Einzelmeisterschaften. Der gastgebende Philippsburger Turnverein und der TSV Langenbrücken belegten im Ranking der Turngau-Vereine mit jeweils zwei Team-Erfolgen und vier Einzeltiteln gemeinsam den zweiten Platz. Mannschaftsmeister wurden auch der weibliche Nachwuchs des TSV Neudorf, TV Oberhausen, TV Obergrombach und von der TSG Bruchsal, die jeweils einmal auf dem obersten Siegertreppchen standen.

Bei den insgesamt 34 Einzelmeisterschaften teilten sich Turnerinnen und Turner aus zwölf Vereinen die Goldmedaillen. Neben den zehn Siegertiteln des TSV Wiesental sowie den jeweils vierfachen Erfolgen des TV Philippsburg und des TSV Langenbrücken belegte die TSG Bruchsal drei erste Plätze. Jeweils zwei Sieger kamen aus den Vereinen TSV Untergrombach, TV Oberhausen, TSV Neudorf, TV Obergrombach und vom TVE Weiher. Einen Titel holten sich die Talente vom TV Büchenau, TV Gondelsheim und von der TSG Kronau.

Unterstützt wurde der "Tag des Turnens" vom Philippsburger dm-Markt, dessen Filialleiter Moritz La Maire nützliche Duschgels zur Verfügung gestellt hatte. (klu)

Kurt Klumpp

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Gauliga 01.07. Endstand

Tabelle Gauliga B (LK4) und A (LK4+) 2017 - Endstand 01.07.2017

Gauliga B LK 4 regulär

Verein Begegnungen/
Wettkämpfe
Begegungs-
punkte
Geräte-
punkte
Rang
TSV Langenbrücken 20 40 : 0 135 : 25 1
TV Odenheim 20 36 : 4 124 : 36 2
TSG Bruchsal I 20 32 : 8 104 : 56 3
TSG Bruchsal II 20 28 : 12 87 : 73 4
TV Oberhausen 20 20 : 20 74 : 86 5
TV Philippsburg 20 18 : 22 78 : 82 6
TSV Wiesental 20 16 : 24 77 : 83 7
TSV Neudorf 20 16 : 24 77 : 83 8
TV Gondelsheim II 20 10 : 30 67 : 93 9
TV Gondelsheim I 20 4 : 36 54 : 106 10
TSV Graben 20 0 : 40 6 : 154 11

Gauliga A (LK4+) 2017

Verein Begegnungen/
Wettkämpfe
Begegnungs-
punkte
Geräte-
punkt
Rang
TSG Bruchsal 6 12 : 0 40 : 8 1
TSV Neudorf 6 6 : 6 29 : 19 2
TSV Wiesental 6 6 : 6 27 : 21 3
TSV Graben 6 0 : 12 0 : 48 4

 

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Gauliga 26.03.17

Vereine Begegnungs/
Wettkämpfe
Begegnungs-
punkte
Geräte-
punkte
Gauliga A - LK4+ :
TSG Bruchsal 1 2 : 0 8 : 0
TSV Graben 1 0 : 2 0 : 8
TSV Neudorf 0 0 : 0 0 : 0
TSV Wiesental 0 0 : 0 0 : 0
       
Gauliga B  - LK 4 regulär:
TSV Langenbrücken 6 12 : 0 36 : 12
TV Odenheim 6 10 : 2 34 : 14
TV Philippsburg 6 8 : 4 30 : 18
TV Gondelsheim II 6 6 : 6 22 : 26
TV Oberhausen 6 4 : 8 18 : 30
TV Gondelsheim I 6 2 : 10 22 : 26
TSV Graben 6 0 : 12 6 : 42
TSG Bruchsal I 0 0 : 0 0 : 0
TSG Bruchsal II 0 0 : 0 0 : 0
TSV Neudorf 0 0 : 0 0 : 0
TSV Wiesental 0 0 : 0 0 : 0

 

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BNN-Bericht zu Bestenkämpfen 17

Disziplin und Konzentration bei den Bestenkämpfen

Sportpädagogen hätten beim Blick in die Ubstadter Sporthalle ihre helle Freude gehabt. Dort zeigten am 18. März den ganzen Tag über fast 300 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren ihre in vielen Trainingsstunden eingeübten Kunststücke an den Turngeräten. Und dies mit großer körperlicher Geschicklichkeit und einem Höchstmaß an Disziplin und Konzentration.

Eingeladen zu den Turnerjugend-Bestenkämpfen hatte der Kraichturngau Bruchsal. Bei dem vom TSV Ubstadt fast schon traditionell ausgerichteten Turnwettstreit zeigten die jungen Bewegungskünstler, weshalb Sportwissenschaftler die Vielseitigkeit des Turnens als „Kinderstube des Sports“ bezeichnen. Am Ende des zweigeteilten Wettkampftages konnten Turngau-Vorsitzender Alfons Riffel und Gaukinderturnwartin Isabella Moßgraber die teilnehmenden Mannschaften mit Siegerurkunden belohnen.

Erfolgreichster Verein war der TV Eintracht Weiher. Seit in dem Traditionsverein Rosemarie Greiselis die Trainingsleitung des Turnnachwuchses übernommen hat, geht es dort mit dem Wettkampfsport wieder steil nach oben. In der Ubstadter Sporthalle standen gleich fünf TVE-Teams auf dem obersten Siegertreppchen. Drei Mannschaftserfolge feierte der Nachwuchs des TV Obergrombach, während die Odenheimer Turnmädchen zweimal als beste Riege gefeiert wurden.

Weitere Siegerurkunden können in den Vereinsheimen der TSG Bruchsal, TV Gondelsheim, TSV Langenbrücken, TSV Untergrombach, TSG Kronau, TV Philippsburg sowie beim TSV Neudorf ihren Platz finden.

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Siegerliste Gaumannschaftsmeisterschaften männlich

Siegerliste

 TSV Untergrombach hat den besten Turnernachwuchs

 

Turnen an den Geräten ist Artistik, Disziplin und Teamgeist. Erlebt haben es die Besucher am 18. November in der Untergrombacher Bundschuhhalle bei den Mannschaftsmeisterschafen der Kunstturner des Kraichturngaus Bruchsal. Dabei erwies sich Peter Biedermann, viele Jahre Vorsitzender und noch immer aktiver Übungsleiter beim gastgebenden Turn- und Sportverein, als umsichtiger Organisator und erfolgreicher Turntrainer. Gleich zwei Mannschaftitel holten seine Schützlinge bei den E- und F-Jugendlichen, während der SV Philippsburg hinter Untergrombach jeweils den zweien Platz belegte.

In der jüngsten Altersklasse bis acht Jahre wurde der TVE Weiher Dritter vor der TSG Kronau. Dafür wurden die TSG-Nachwuchsturner bei der D-Jugend Turngausieger vor dem TSV Untergrombach und dem TV Obergrombach, der den Wettkampf der C-Junioren dominierte. In der jahrgangsoffenen Wettkampfklasse B siegte der TV Philippsburg mit nur zwei Zehntel Vorsprung vor dem zweiten Obergrombacher Turnteam  und dem TSV Untergrombach.

Zum spannenden Vergleich der beiden Landesliga-Mannschaften TV Obergrombach und Turngemeinschaft Kraichgau kam es in der höchsten Kategorie der Wettkampfklasse A. Dabei nutzen beide Teams den Sechskampf als guter Test für die nächstjährige Runde in der badischen Turnliga. Mit 64,50 Punkten war der Obergrombacher Benedikt Becker nach dem Sechskampf am Boden, Pferd, Barren, Reck, an den Ringen sowie beim Sprung bester Einzelturner.  Die höchste Einzelpunktzahl erhielt Benjamin Criegee von der TG Kraichgau, der  für seine Barrenübung mit 12 Punkten belohnt wurde. Er trug damit ebenso zum 251,90:244,70-Sieg der Turngau-Auswahl bei wie Florian Durm, Simon Schuhmacher, Dominik Duwald, Lukas Kohout und Christian Kieckeben.

Bericht BNN, Kurt Klumpp


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Turnerjugend Bestenkämpfe männlich

1. Durchgang

2. Durchgang

Siegerehrung

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Bericht zu Gaumeisterschaften Kinder

Konzentration und etwas Lampenfieber

Die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik im TSV Graben ist sehr rührig. Unlängst gab es einige Wettbewerbserfolge und bei den Gaumeisterschaften im März eine ganze Reihe von ersten Plätzen. Jetzt waren auf Gauebene mit funf Mannschaften aus Graben, Karlsruhe, Wiesloch und Bretten die Jüngsten im Alter von fünf bis zehn Jahren an der Reihe. Im Ganzen traten 50 Einzelgymnastinnen, drei Gruppen und fünf Duos in der Adolf-Kussmal-Schule an, 17 Mäüdchen und zwei Gruppen dabei vom heimischen Verein.
Die Mädchen aus Graben hatten sich eifrig auf das Ereignis vorbereitet und mit ihren Trainerinnen ihre Kür-Übungen einstudiert. Am Anfang standen sie noch alle. Für die meisten waren es auch ihre ersten Wettkämpfe überhaupt. Insofern spielte gesundes Lampenfieber mit, wobei die Konzentration doch stimmte, als es darauf ankam. Dennoch sind Kinder eben Kinder und da kann auch immer mal etwas passieren, waaas auch nicht tragisch ist. Wichtig sei, dasss die Mädchen in Turniergeschehen reinkommen, auch als Vorbereitung für kommende Wettkämpfe, resümierte Abteilungsleiterin Gabi Müller. so gingen die Mädchen ohne Erwartungsdruck aufs Feld um ihr Bestes zu geben.  Dass ihnen der kunstvolle Sport mit Bewegung zu Musik richtig Spaß macht, das zeigte sich ebenso, wie der beim Zuschauen Freude macht. Für Livia und Amelia, gerade mal sechs und fünf Jahre alt, war es eine Premiere, sich erstmals alleine auf der Matte im Turnier zu präsentieren. Gemeinhin wird bei der noch ausschließlich Mädchen vorbehaltenen Wettkampfsportart bei Küren mit Seil, Reifen, Ball, Keulen oder Band geturnt. Für die Kinder- und Schülerklassen aber gibt es je nach Kategorie daneben auch Übungen ohne Handgeräte.
Die Grabenerinnen schlugen sich übrigens sehr wacker. Am Ende erzielten in den jeweiligen Klassen Amelia Rosenstiel, Arina Miller, Elisa Bosch, Melisa Metovic, Ina Orend, Alina Hoppe, Miriam Jägel und Virginia Jung erste Plätze. Dazu kamen ein Gruppensieg sowie zwei in Duos mit Anna Smolska und Jana Scheidt, Diana Rückhaber und Carina Böhmler.
(Alexander Werner, BNN)

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Bericht zu Frühlings-Cup 12.03.

Es ist sicher eine dieser Sportarten, die oft unterschätzt wird: Die Rhythmische Sportgymnastik (RSG) wirkt auf den Zuschauer oft so spielerisch und anmutig, dass man schnell verkennt, wie viel hartes Training dahintersteckt. Eines aber steht fest: Die Sportart ist ein Publikumsmagnet, allein schon, weil das Auge so viel geboten bekommt. Das zeigte sich in der Pestalozzi-Halle in Graben-Neudorf, wo die badischen Meisterschaften "Gymnastik und Tanz" sowie der "Baden-Cup-Dance" erstmals vom gastgebenden Vereine TSV Graben ausgetragen wurden. Über hundert Gymnastinnen aus ganz Baden tratendort in mehreren Klassen gegeneinander an. Parallel dazu wurden die Gau-Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik ausgetragen. Für die Zuschauer bot sich den ganzen Tag über Sport vom Feinsten: Zwischen den temperamentvollen Choregrafien bekamen sie Gymnastik mit Band, Keule und Ball geboten.

Dabei wurde deutlich, dass viele Zuschauer gekommen waren, ohne genau zu durchschauen, wie das Reglement funktioniert udn nach welchen Kriterien die fachkundige Jury die Wettkampf-Beiträge bewertet. "Wir genießen das einfach und drücken natürlich unseren Mädels aus Graben-Neudorf die Daumen", erzählten zwei Zuschauerinnen, die sich auf den Rängen der Halle platziert hatten. Das tat auch Trainerin Michaela Hesse, die mit ihren sieben jungen Gymnastinnen hart trainiert hat, um sie für den Wettkampf vor heimischem Publikum fit zu machen.

"Es geht um die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften, die in diesem Jahr beim Deutschen Turnfest in Berlin ausgetragen werden", sagte Hesse. "Um das zu erreichen müssen beide Übungen - Gymnastik und Tanz - sitzen". Und das taten sie auch: Besonders der fernöstlich inspirierte Tanz, an dessen Ende die jungen Gymnastinnen sogar die Figur eines Drachen bildeten, war ein Augenschmaus für das sportbegeisterte Publikum und erntete daher zu Recht viel Applaus und gute Bewertungen durch die Jury. (BNN-Mitarbeiterin Katja Stieb)

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AOK Kinder- und Jugendturnfest

41 Goldmedaillengewinner beim AOK Kinder- und Jugendturnfest

Beim AOK Kinder- und Jugendturnfest des Kraichturngaus Bruchsal wurden in Forst von den knapp über 400 Teilnehmern jeder Zehnte mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Sieger waren am Ende allerdings alle Turnerinnen und Turner, die sich beim Gerätturnen, in der Sportgymnastik oder beim gemischten und leichtathletischen Mehrkampf den sportlichen Herausforderungen stellten.

Erfolgreichster Verein war der TSV Langenbrücken mit acht Goldmedaillengewinnern, vor dem TSV Untergrombach (7) und der DJK Bruchsal, die sechs Siegerinnen in der Rhythmischen Sportgymnastik stellte. Weitere Mehrkampfsieger kamen aus den Vereinen TSG Kronau, TVE Weiher, TV Philippsburg, TV Odenheim, TSG Bruchsal und vom TV Obergrombach. Im Mittelpunkt des vom TV Forst im Rahmen seines 120-jährigen Jubiläums ausgerichteten AOK Kinder- und Jugendturnfestes standen neben den Wettkämpfen vor allem auch die Mitmachangebote.

Ständig belagert war das von der AOK Mittlerer Oberrhein betreute Trampolin, während der Forster Cap-Markt mit einem Glücksrad und erfrischenden Obstbechern Kinder und Erwachsene anlockte. Das große Kindertreffen des Kraichturngaus bietet immer auch die Gelegenheit den Teamgedanken der teilnehmenden Vereine zu fördern. Möglich war dies beim angebotenen Erlebnislauf ebenso wie bei einer Rallye oder der Challenge der Turnerjugend. Aufgebaut waren zudem Spielfelder für Indiaca und Volleyball.

Zur Bereicherung dienten auch die vom ausrichtenden Verein angebotenen Aktivitäten. Dabei nutzte der TV Forst die Gelegenheit zur Eigenwerbung. Auf dem weitläufigen und geradezu idealen Gelände mit der Waldseehalle und dem Stadion forderte das Tischtennis-Mobil, Handball-Golf oder Bogenschießen zum aktiven Mitmachen auf. Gaujugendleiter Manuel Klisch zeigte sich am Ende zufrieden: „Ein großes Lob haben sich der TV Forst mit Claudia Schnepf an der Spitze sowie alle eingesetzten Kampfrichterinnen und Kampfrichter verdient“, sagte der Untergrombacher, der auch Mitglied im Vorstand der Badischen Turnerjugend ist.

      

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Abenteuer Kinderturnen

SPECTACULUM

Am 09.04.17 war es soweit, die Hambrücker Lußhardthalle wieder einmal mit viel Liebe zur Burganlage umgebaut.  Ca. 100 Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren konnten gemeinsam mit ihren Eltern sich an den aufgebauten Stationen ihren Titel als künftige "Ritter/Ritterin" erarbeiten. Es war ein buntes Treiben und Gewusel, jedes Kind erhielt danach von den beiden TuJu-Vertreterinnen Daniela Schäfer und Ute Wolf eine Urkunde und ein Schokoladen-Ei.

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Bericht zu TuJu Bestenkämpfe RSG

Am Sonntag, den 19.März 2017, fanden die TuJu Bestenkämpfe Gymnastik des Kraichturngaues Bruchsal in der Stirumschule in Bruchsal statt. Insgesamt 16 Gymnastinnen aus sechs verschiedenen Altersklassen gingen an diesem Nachmittag an den Start.

Das Einturnen startete um 13Uhr, Wettkampfbeginn war um 14Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung konnten wir pünktlich beginnen und die Mädchen durften immer Einzeln ihre Übungen präsentieren. Jede Gymnastin musste drei Übungen turnen, jeweils mit den Handgeräten Band, Ball und Seil. Beim Wettkampf in der offenen Jahrgangstufe, den als Einsteigerwettkampf ausgeschrieben war, wurde eine Übung ohne Handgerät gezeigt, die zwei Mal vor dem Kampfgericht und den zahlreichen Zuschauern präsentiert werden musste.

Der Wettkampf verlief reibungslos und wir konnten die Siegerehrung pünktlich um 16 Uhr durchführen.                                    

Einsteigerwettkampf (offener Jahrgang):

1.Platz: Viktoria Schneider


WK E (Jgst. 2008/2009):

1.Platz: Noelle Chepanov
2.Platz: Marie Schulte


WK D (Jgst. 2006/2007):

1.Platz: Anastasia Gärtner
2.Platz: Nina Jungblut
3.Platz: Alina Ziryukina
4.Platz: Alina Sudermann
5.Platz: Jennifer Gross


WK C (Jgst.2004/2005):

1.Platz: Leonie Mattner
2.Platz: Tamy Abele
3.Platz: Lea Hassmann


WK B (Jgst.2002/2003):

1.Platz: Lara Siegele
2.Platz: Deniz Batu
3.Platz: Luisa van Vlodrop
4.Platz: Luisa Reiser


WK A (Jgst.2000/2001):

1.Platz: Miriam Andrashazi


Wir freuen uns, dass die Mädchen das ganze Jahr so fleißig für die Wettkämpfe trainieren und hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder so viele Mädchen teilnehmen werden.

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BNN-Bericht zu Bestenkämpfen 17

Disziplin und Konzentration bei den Bestenkämpfen

Sportpädagogen hätten beim Blick in die Ubstadter Sporthalle ihre helle Freude gehabt. Dort zeigten am 18. März den ganzen Tag über fast 300 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren ihre in vielen Trainingsstunden eingeübten Kunststücke an den Turngeräten. Und dies mit großer körperlicher Geschicklichkeit und einem Höchstmaß an Disziplin und Konzentration.

Eingeladen zu den Turnerjugend-Bestenkämpfen hatte der Kraichturngau Bruchsal. Bei dem vom TSV Ubstadt fast schon traditionell ausgerichteten Turnwettstreit zeigten die jungen Bewegungskünstler, weshalb Sportwissenschaftler die Vielseitigkeit des Turnens als „Kinderstube des Sports“ bezeichnen. Am Ende des zweigeteilten Wettkampftages konnten Turngau-Vorsitzender Alfons Riffel und Gaukinderturnwartin Isabella Moßgraber die teilnehmenden Mannschaften mit Siegerurkunden belohnen.

Erfolgreichster Verein war der TV Eintracht Weiher. Seit in dem Traditionsverein Rosemarie Greiselis die Trainingsleitung des Turnnachwuchses übernommen hat, geht es dort mit dem Wettkampfsport wieder steil nach oben. In der Ubstadter Sporthalle standen gleich fünf TVE-Teams auf dem obersten Siegertreppchen. Drei Mannschaftserfolge feierte der Nachwuchs des TV Obergrombach, während die Odenheimer Turnmädchen zweimal als beste Riege gefeiert wurden.

Weitere Siegerurkunden können in den Vereinsheimen der TSG Bruchsal, TV Gondelsheim, TSV Langenbrücken, TSV Untergrombach, TSG Kronau, TV Philippsburg sowie beim TSV Neudorf ihren Platz finden.

 

 

            

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TUJU-Berichtsheft 2016

TUJU-Berichtsheft 2016

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Bericht Vollversammlung

Pflicht und Kür bei der Turnerjugend

Pflicht und Kür sind Begriffe aus der Turnsprache. Sie beschreiben die vorgeschriebenen Wettkampfprogramme im Gerätturnen. Für die Turnerjugend (Tuju) des Kraichturngaus Bruchsal bilden Pflicht und Kür auch bei einer überfachlichen Veranstaltung eine feste Symbiose. Hierzu zählt die verpflichtende Durchführung der Vollversammlung, die seit Jahren mit der Vergabe des Tuju-Stars und einer sich anschließenden Tuju-Party als Kürprogramm gekrönt wird. Danach haben die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit in der Turnhalle zu übernachten.

In diesem Jahr war die Kraichgau-Jugend zu Gast beim TVE Weiher. Den protokollarischen Teil der Vollversammlung mit Berichten und Beschlussfassungen wickelte Gaujugendleiter Manuel Klisch in knapp einer halben Stunde ab. In Anwesenheit von Sportkreis-Jugendleiter Stefan Moch und Turngauvorsitzender Alfons Riffel berichtete er in Vertretung von Lisa Beck über die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr.

Wegen des zahlreichen personellen Wechsels im Jugendvorstand des Kraichturngaus wurde im Vorjahr eine mehrtägige Klausurtagung auf dem Hilsenhof durchgeführt. Dabei wurden Checklisten für die Veranstaltungen sowie eine Beschreibung der Ehrenämter erarbeitet. Mit einem neuen Konzept fand in Odenheim das AOK Kinder- und Jugendturnfest statt. Über die Einnahmen und Ausgaben von jeweils über 20.000 Euro informierte die im Jugendvorstand für die Finanzen verantwortliche Daniela Schäfer.

Die Grüße der Badischen Turnerjugend (BTJ) überbrachte Vorstandsmitglied Christina Lehner. Sie lud die Kinder und Jugendlichen der Turngau-Vereine zum diesjährigen Landeskinderturnfest vom 14. bis 16. Juli 2017 nach Konstanz sowie zum Internationalen Jugendzeltlager der BTJ in Breisach am Rhein ein.

Im Kürteil der Vollversammlung bewarben sich vor zahlreichen Besuchern sechs Show-Gruppen aus den Vereinen TSG Bruchsal, DJK Bruchsal und TV Neuthard um den von Thilo Herrling gefertigten Tuju-Star. Die Jury bildeten Turngau-Chef Alfons Riffel, seine Stellvertreterin Anette Woll und Gaukinderturnwartin Isabella Moßgraber. Nach sechs durchweg titelverdächtigen Vorführungen aus Turnen, Gymnastik und Tanz konnte Moderator Manuel Klisch der Gruppe „Energie“ vom TV Neuthard für ihre getanzte Liebesgeschichte den Tuju-Star 2017 überreichen.

Kurt Klumpp

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