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Vollversammlung der TuJu 2020

Kraichgau-Turnerjugend mit neuer Struktur

Die Probleme sind in vielen Vereinen und Verbänden bekannt: Es wird immer schwieriger Menschen für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Nicht anders ist es auch bei der Jugendorganisation des Kraichturngaus Bruchsal. Dort blieben zuletzt wichtige Ämter wie die der beiden Vorsitzenden und der Gaukinderturnwartin unbesetzt. Grund genug sich über eine strukturelle Änderung bei der Führung dieser mitgliederstarken Nachwuchsorganisation zu machen.

Rechtsanwalt Jörg Wontorra, zugleich Ehrenvorsitzender des Kraichturngaus Bruchsal, entwickelte zusammen mit engagierten Jugendvertretern eine neue Ordnung, die bei der Jahreshauptversammlung in der Turnhalle des TV Obergrombach auch einstimmig verabschiedet wurde. Grundprinzip der neuen Struktur ist eine verstärkte Teamarbeit mit einer variablen Anzahl an Personen ohne feste Ämter und Ressorts, die das Turngau-Jugendteam bilden und nur auf ein Jahr gewählt werden. An der Spitze steht ein dreiköpfiger Jugendvorstand, der sich aus zwei Vorsitzenden und dem Schatzmeister zusammensetzt, deren Amtszeit zwei Jahre umfasst.

Thilo Herrling erläuterte die neue Jugendordnung und begründete die notwendigen Änderungen. Zuvor gab Daniela Schäfer Rechenschaft über das zurückliegende Jahr mit vielen erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen der Kraichgau-Turnerjugend. Gauvorsitzender Alfons Riffel dankte den Mitgliedern des Jugendvorstandes für ihre geleistete Arbeit und freute sich darüber, dass trotz des personellen Engpasses alle Veranstaltungen durchgeführt werden konnte. Carina Kaucher, Vorstandsmitglied Jugend beim gastgebenden TV Obergrombach, sorgte für die Entlastung des Jugendvorstandes und führte die Neuwahlen durch.

Vorsitzender des Jugendvorstandes beim Kraichturngau Bruchsal ist Thilo Herrling und Vorsitzende Daniela Schäfer, die auch noch das Amt als Schatzmeisterin innehat. Zuständig für das weibliche Gerätturnen ist Sandra Weinhold, für die Gymnastik Lena Busch sowie für Mutter und Kind Aylin Mutlu. In das Jugendteam wurden Sabrina Schabath, Ute Wolf, Susen Poppe, Antonia Reil, Manuel Klisch und Loana Lenzner gewählt.

Kurt Klumpp, BNN-Bericht

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Bericht zum Gauturntag

Mitsingen beim Badnerlied war nicht erlaubt

Das haben die Vertreter/innen der Turn- und Sportvereine des Kraichturngaus Bruchsal bisher noch nie erlebt. Beim Abspielen des Badnerlieds am Ende des Gauturntags in der Turnhalle des TVE Weiher war wegen Corona das beliebte Mitsingen nicht erlaubt. Allerdings hatte die Pandemie beim Mitgliedertreffen noch zu ganz andere Einschränkungen geführt. Neben der Maskenpflicht beim Betreten der Halle sowie der Abstandsregel bei der Sitzordnung durfte nur Jörg Wontorra ein Grußwort sprechen. Er tat dies als Verwaltungsvorsitzender des gastgebenden Vereins sowie als Vizepräsident des Badischen Turner-Bundes (BTB).

Alfons Riffel, Vorsitzender des Kraichturngaus Bruchsal, betonte in seinem Rückblick, dass 2019 im Turngau insgesamt 32 Turn-Veranstaltungen durchgeführt wurden. Darunter mit großem Erfolg auch das Landeskinderturnfest der Badischen Turnerjugend in Bruchsal. Von den in 2020 geplanten 27 Turngau-Events konnten wegen Corona bisher lediglich drei stattfinden. Erfreulich sei die Mitgliederentwicklung im Kraichturngau mit einer Steigerung um 377 Turnerinnen und Turner auf jetzt 22.643 Mitglieder. Emotionaler Höhepunkt war die Verabschiedung von Stefanie Bratan, die 16 Jahre lang Gaufachwartin für das weibliche Gerätturnen und seit 2006 auch Vorstandsmitglied Wettkampfsport war. Dem Bericht von Finanzchefin Daniela Schäfer war ein deutlicher Überschuss zu entnehmen.

Sabine Gaißer vom Badischen Turner-Bund (BTB) referierte über das Programm „Web-2-Print“, das den badischen Gymwelt-Vereinen die kostenlose Gestaltung individueller Flyer, Plakate, Stundenpläne, Online-Banner, Visitenkarten, Urkunden oder Facebook-Profilbilder ermöglicht. Corona-bedingt wurden im Rahmen von BTB-Regional viele Info-Veranstaltungen online durchgeführt, wobei sich daran insgesamt 963 Vereinsvertreter beteiligt haben.

In den Gauturnrat wurden gewählt: Gauvorsitzender Alfons Riffel, Stellvertreterin Annette Woll, Stellvertreter Wolfgang Durm, Finanzen Daniela Schäfer, Protokoll Luzia Grassel-Riffel, Wettkampfsport Yvonne Zimmermann, Turnen Gerlinde Trauth, Lehrwesen Heike Hörner, Öffentlichkeitsarbeit Kurt Klumpp, Gesundheitssport Heike Hörner, Gerätturnen weiblich Yvonne Zimmermann, Kampfrichter weiblich Sabine Kieckeben, Gerätturnen männlich David Hardock, Kampfrichter männlich Eric Poiker, Ältere/Senioren Gerlinde Trauth, Wandern Kurt Bittrolff, Rhythmische Sportgymnastik Gabi Müller, Faustball Edgar Habitzreither.  

Kurt Klumpp

Der neu gewählte Gauturnrat

nicht auf dem Bild: Kurt Kuhn und Sabine Kieckeben

Der Gauturnrat setzt sich wie folgt zusammen:

Gauvorsitzender Alfons Riffel
Stellv. Gauvorsitzender Wolfgang Durm
Stellv. Gauvorsitzender Anette Woll
VM Öffentlichkeitsarbeit Kurt Klumpp
VM Finanzan Daniela Schäfer
VM Protokollführung Luzia Grassel-Riffel
VM Wettkampfsport (bisher St. Bratan) Yvonne Zimmermann
VM Turnen (Freizeit/Gesundheit) Gerlinde Trauth
VM Lehrwesen Heike Hörner
Gau-Ehrenvorsitzender Jörg Wontorra
Gau-Ehrenmitglied Kurt Kuhn
Gau-Ehrenoberturnwart Werner Petermann
GFW Gesundheitssport Heike Hörner
GFW Gerätturnen männlich David Hardock
GFW Gerätturnen weiblich Yvonne Zimmermann
Kampfrichterwartin Turnen weiblich Sabine Kieckeben
Kampfrichterwart Turnen männlich Erik Peuker
GFW Erwachsene/Ältere/Senioren Gerlinde Trauth
GFW Wandern Kurt Bittrolff
GFW Rhythmische Sportgymnastik Gabi Müller
GFW Faustball Edgar Habitzreither
GFW Indiaca nicht besetzt

 

Verabschiedung unseres bisherigen Vorstandsmitgliedes Wettkampfsport/GFW Gerätturnen weiblich Steffanie Bratan. Sie war von 1993 bis 1995 Gaujugendturnwartin. Seit 2004 bis 2020 übernahm sie das anspruchsvolle Amt der GFW Gerätturnen weiblich und seit 2006 bis 2020 übernahm sie auch das Amt des Vorstandsmitgliedes Wettkampfsport.
Turnerisch gibt sie nicht nur Ihr Wissen als Trainerin an die Mädchen von TV Gondelsheim weiter, sie ist auch Landesfachwartin Kunstturnen weiblich.

Liebe Steffanie wir danken dir ganz herzlich für deine tolle Arbeit, wenn es auch manchmal sehr stressig für dich war, man konnte sich immer auf dich verlassen. Mit einem Geschenk und Blumenstrauß möchten wir dir alles gute für deine Zukunft wünschen.

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Bericht zur Herbsttagung

Die Herbsttagung fand im Jahr  2020 nicht statt.

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BNN Bericht

Fast 400 Teilnehmer und 47 Turnteams am Start

Nur wenige Tage nach den Weltmeisterschaften in Stuttgart konnten die Zuschauer auch bei den Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften des Kraichturngaus die Faszination des Turnens an den Geräten erleben. Fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 47 Mädchenteams aus 16 Vereinen gingen in der Philippsburger Schulturnhalle an den Start. Vor allem am Vormittag herrschte bei den jüngeren Jahrgängen Hochbetrieb bei dem vom gastgebenden TV Philippsburg ausgerichteten „Tag des Turnens“.

Erfolgreichster Turnverein mit acht Goldmedaillen, darunter vier erste Plätze in den Mannschaftswettbewerben, sowie acht Silber- und sechs Bronzemedaillen war der TSV Wiesental, der allein mit 31 Mädchen am Start war. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte der insbesondere im männlichen Bereich stark vertretene TSV Untergrombach, der es auf sieben Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen brachte. Jeweils elf Turnerinnen und Turner des TV Philippsburg und des TVE Weiher standen am Ende ihres Wettkampfes auf dem Siegertreppchen. Die ersten Medaillen durfte Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus zusammen mit dem Turngau-Vorsitzenden Alfons Riffel überreichen.

Die Altersspanne bei den Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften des Kraichturngaus reichte von fünf bis 59 Jahren. Ältester Gerätturner war der 1960 geborene Peter Kieckeben, der gleich in dreifacher Funktion im Einsatz war. Neben seinen Übungen am Boden, Seitpferd, Sprung und Barren war er als Vorsitzender des TV Philippsburg auch für die Hallenorganisation verantwortlich und zudem als Vereinstrainer bei der Betreuung seiner Nachwuchsturner gefordert. Seine Frau Sabine Kieckeben war Wettkampfleiterin im weiblichen Bereich.

Kurt Klumpp

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BNN Bericht

Fast 400 Teilnehmer und 47 Turnteams am Start

Nur wenige Tage nach den Weltmeisterschaften in Stuttgart konnten die Zuschauer auch bei den Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften des Kraichturngaus die Faszination des Turnens an den Geräten erleben. Fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 47 Mädchenteams aus 16 Vereinen gingen in der Philippsburger Schulturnhalle an den Start. Vor allem am Vormittag herrschte bei den jüngeren Jahrgängen Hochbetrieb bei dem vom gastgebenden TV Philippsburg ausgerichteten „Tag des Turnens“.

Erfolgreichster Turnverein mit acht Goldmedaillen, darunter vier erste Plätze in den Mannschaftswettbewerben, sowie acht Silber- und sechs Bronzemedaillen war der TSV Wiesental, der allein mit 31 Mädchen am Start war. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte der insbesondere im männlichen Bereich stark vertretene TSV Untergrombach, der es auf sieben Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen brachte. Jeweils elf Turnerinnen und Turner des TV Philippsburg und des TVE Weiher standen am Ende ihres Wettkampfes auf dem Siegertreppchen. Die ersten Medaillen durfte Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus zusammen mit dem Turngau-Vorsitzenden Alfons Riffel überreichen.

Die Altersspanne bei den Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften des Kraichturngaus reichte von fünf bis 59 Jahren. Ältester Gerätturner war der 1960 geborene Peter Kieckeben, der gleich in dreifacher Funktion im Einsatz war. Neben seinen Übungen am Boden, Seitpferd, Sprung und Barren war er als Vorsitzender des TV Philippsburg auch für die Hallenorganisation verantwortlich und zudem als Vereinstrainer bei der Betreuung seiner Nachwuchsturner gefordert. Seine Frau Sabine Kieckeben war Wettkampfleiterin im weiblichen Bereich.

Kurt Klumpp

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Siegerlisten Tag des Turnens

Gaueinzelmeisterschaften (w) Siegerliste

Gaumannschaftsmeisterschaften (w) Siegerliste

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Gauliga Tabellenstand

Tabellenstand Gauliga Finale 2019 Kraichturngau

(Stand: 13.07.19)

 

Gauliga A (LK4+) Finale

Platzierung Verein Endstand
1. TSV Langenbrücken 141,900
2. TV Philippsburg 140,250
3. TV Odenheim 137,700
4. TSV Wiesental 135,700
5. TSV Graben 128,600
6. TV Oberhausen 127,350

 

Gauliga B (LK4) Finale

Platzierung Verein Endstand
1. TV Gondelsheim 140,650
2. TSG Bruchsal 139,600
3. TVE Weiher 138,750
4. TSV Wiesental 3 138,700
5. TSV Wiesental 2 136,900
6. TSV Neudorf 133,450
7. TSV Langenbrücken 132,250
8. TV Odenheim 131,350
9. TV Oberhausen 130,750
10. TV Philippsburg 130,250

 

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Siegerliste GMM 2019

Gaumannschaftsmeisterschaften (m) Siegerliste

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Siegerliste Tag des Turnens

Gaueinzelmeisterschaften (m) Siegerliste

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Berichtsheft zu den Jahresberichten 2018

Jahresberichte 2018

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Artikel 22.02.19

Landeskinderturnfest in Bruchsal

Nur noch knapp hundert Tage, dann findet in Bruchsal das Landeskinderturnfest des Badischen Turner-Bundes (BTB) statt. Vom 31. Mai bis zum 2. Juni werden sich in der Barockstadt bis zu 5.000 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren treffen. Ausrichter dieses landesweit größten Breitensport-Events für Kinder ist die Badische Turnerjugend und die Stadt Bruchsal. Unterstützt werden sie von den Vereinen des Kraichturngaus und des Sportkreises Bruchsal.

Versprochen wird ein unvergessenes Gemeinschaftserlebnis mit turnerischen Wettkämpfen, Shows, Party und viel Raum zum ausgelassenen Toben und Spaß haben. Noch bis zum 10.März können sich Kindergruppen der Turn- und Sportvereine, Schulen und andere Organisationen anmelden. Die bisher teilnehmerstärkste Gruppe kommt mit 78 Kindern und Betreuern vom TV Walldürn, während die weiteste Anreise eine Turnschule aus Gran Canaria hat.

Im Mittelpunkt des Landeskinderturnfestes 2019 steht das Bruchsaler Sportzentrum. Die weiträumige Anlage bietet ideale Bedingungen für die Erlebnis- und Mitmachwelt „Fun-Factory“ sowie für die große Showbühne. Neben der Eröffnungs- und Abschlussfeier finden dort auch Schauvorführungen und eine Kinderparty statt. In der „Fun-Factory“ dürfen sich die Besucher neben Klassikern wie Airtrack, Pedalos und Slackline auch auf spannende und neue Mitmachmodule des Badischen Turner-Bundes und seiner Partner freuen. Eine kleine Belohnung wartet auf alle, die erfolgreich die sportlichen Herausforderungen beim inklusiven „Muck & Minchen Test“ oder bei „Fit wie ein Turnschuh“ erfüllen.

Die Disziplinen der leichtathletischen Wettkämpfe, der Dance-Wettstreit sowie die Erlebnisrallye werden ebenfalls im Bruchsaler Sportzentrum ausgetragen. Alle anderen Wettkampfstätten sowie die Übernachtungsschulen sind mit den Bussen der eigens eingerichteten Turnfestlinie leicht zu erreichen. Die von der Badischen Turnerjugend inszenierte Show „Stars und Sternchen“ wird am Samstag, 1. Juni, gleich dreimal um 16 Uhr, 18 Uhr und 20 Uhr in der Bruchsaler Sporthalle aufgeführt. Herausragende Nachwuchsathleten werden dabei die bunte Vielfalt des Turnens auf die Showfläche zaubern.

Service

Alle Informationen zur Teilnahme am Landeskinderturnfest der Badischen Turnerjugend gibt es unter www.badischer-turner-bund.de/veranstaltungen oder direkt beim Orga-Team unter E-Mail btj@badischer-turner-bund.de und Telefon 0721-181555.

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Natursport 2019

Bericht zur 4. Quartalswanderung:

Kulturhistorische Wanderung in Bahnbrücken

Die vierte und für 2019 letzte Quartalswanderung des Kraichturngaus Bruchsal führte in den vor 800 Jahren in einem Teilungsbrief der Grafen von Eberstein erstmals erwähnten Kraichtaler Stadtteil Bahnbrücken. Gauwanderwart Kurt Bittrolff und Alfred Richter, Vorsitzender des FSV Bahnbrücken und stellvertretender Bürgermeister, konnten zahlreiche Wander- und Kulturfreunde begrüßen. Die Führung der Gruppe hatten Ursula und Reinhard Schmid übernommen, wobei sich bei herrlichem Herbstwetter die hügelige Landschaft des Kraichgaus von ihrer schönsten Seite zeigte.

Der körperlich anstrengende Aufstieg zur Lehmgrube wurde auf der Höhe mit einer ersten Rast belohnt. Kraichtals kleinster Teilort bietet einige kulturhistorische Besonderheiten. Erstaunt waren die Wanderer über den guten Zustand der 1725 errichteten Kelter. Das ortsbildprägende Gebäude wurde in den 1970er Jahren in Eigeninitiative der örtlichen Vereine und mit Unterstützung der Stadt umfassend renoviert. Auch die in der Zeit vor der Reformation erbaute und später mehrmals erweiterte Kirche in Bahnbrücken beeindruckte die Wanderschar.

Vor allem die etwa 600 Jahre alten Seccomalereien im Altarbereich. Weiter ging es zum Ortsbrunnen, zum Rathaus und zu dem 1901 erbauten und heute als Kindergarten genutzten alten Schulhaus. Gemütlicher Abschluss war im FSV-Treff des gastgebenden Vereins.

Kurt Klumpp

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Bericht zum Gauwandertag am Sonntag 6. Oktober in Obergrombach

Bericht aus BNN:

Gauwandertag litt unter dem Regen

Wie schon vor zwei Jahren in Forst war Petrus auch am 6. Oktober erneut kein Freund der Turner. Der himmlische Wettermacher hatte beim Wandertag des Kraichturngaus Bruchsal nicht nur die herrliche Landschaft rund um Obergrombach reichlich bewässert. Dennoch sind bei Dauerregen 60 Wanderfreunde aus elf Vereinen der Einladung von Gauwanderwart Kurt Bittrolff gefolgt. Angeboten wurden vom gastgebenden Turnverein mit ihrem Vorsitzenden Fabian Speck und Wanderwart Felix Lindenfelser zwei Wanderstrecken über fünf und zehn Kilometer. Beide Wege führten zunächst durch den historischen Ortskern von Obergrombach mit seinen schönen Fachwerkhäusern. Weiter ging es entlang des Grombachs hinauf zu den Weinbergen auf dem Michaelsberg.

Die von Hedwig Lindenfelser und Harald Speck geführte kürzere Tour führte über das Rebgelände wieder zurück zur Obergrombacher Turnhalle. Felix Lindenfelser und Ulrich Schott begleiteten die Naturfreunde auf dem zehn Kilometer langen Wanderweg durch den Wald und vorbei am Judenfriedhof. Weiter ging es über den Eichelberg auf den höchsten Punkt des Bruchsaler Stadtteils.

Nicht gegönnt hatte Petrus den Wanderfreunden allerdings der weite Blick über den Kraichgau sowie bis zum Schwarzwald und in die Pfalz. Dafür informierten Wanderwart Lindenfelser und Heinz Willi vom Obergrombacher Heimatverein ausführlich über Besonderheiten der Natur, die Ortsgeschichte und die Entstehung der Obergrombacher Burg.

Beim gemütlichen Beisammensein in der TVO-Halle übergab Kurt Bittrolff der mit 17 Personen  größten Gruppe des TV Heidelsheim den Turngau-Wanderschild. Ausgezeichnet als älteste Teilnehmer wurden Anneliese Lewin aus Oberhausen und Werner Trautwein vom TV Heidelsheim, während der zweijährige Jendrik Müller vom TSV Graben in seinem Kinderwagen der jüngste Wanderer war.

Kurt Klumpp

 

Der Wettergott meinte es dieses Jahr mit den Wanderern nicht gut. Trotzdem kamen bei Dauerregen 60 Wanderer, aus 11 Vereinen,  zur Sporthalle Obergrombach um am Wandertag des Kraichturngaus teilzunehmen. Nach der Begrüßung von Gauwanderwart Kurt Bittrolff und dem Vorsitzenden des TVO Fabian Speck sowie des Wanderwartes des TVO Felix Lindenfelser machten sich die Wanderer auf die zwei angebotenen Wanderstrecken. Sowohl die fünf als auch die zehn Kilometer Wanderstrecke führte uns zuerst durch das historische“ Städle“ mit seinen schönen Fachwerkhäusern die sich unterhalb der Burg von Obergrombach angesiedelt haben. Der Weg führte uns dann weiter Entlang des Grombachs und hinauf zu den Weinbergen auf den Michaelsberg. Von dort hatte man einen guten Blick auf den Ort Obergrombach, der nur durch den Regen etwas getrübt war. Die fünf Kilometer Strecke geführt von Hedwig Lindenfelser und Harald Speck führte von dort aus über das Rebgelände zurück zur Turnhalle. Der zehn Kilometer Weg geführt vom Wanderwart Felix und Ulrich Schott führte uns dann weiter durch den Wald, vorbei am Judenfriedhof, über den Eichelberg zurück   zu den Weinbergen und dem höchsten Punkt von Obergrombach. Von hier aus hat man bei gutem Wetter eine beeindruckende Aussicht auf den Kraichgau, Schwarzwald und die Pfalz, was unsere Wandergruppe bedingt durch den Regen,leider nicht hatte. Wanderwart Felix Lindenfelser und vom Obergrombacher Heimatverein Heinz Willi informierten uns ausführlich auf dem Weg über Besonderheiten der Natur und die Entstehung des Ortes Obergrombach sowie Geschichte  der Burg von Obergrombach. Nochmals mit Blick auf die Burg ging es zurück zur Turnhalle des TVO. Bei Kaffee, Kuchen sowie einem guten Eintopf fand die Wanderung einen schönen Abschluss.

Gauwanderwart Kurt Bittrolff und TVO Vorsitzender Fabian Speck nahmen dann noch die Ehrungen vor. Stärkster Teilnehmerverein mit 17 Wanderern war der TV Heidelsheim und konnte somit den Wanderschild mit nach Hause nehmen.

Als Älteste Teilnehmerin konnte Frau Anneliese Lewin aus Oberhausen ausgezeichnet werden. Ältester Teilnehmer war vom TV Heidelsheim Werner Trautwein. Jüngster Teilnehmer mit 2 Jahren war Jendrik Müller vom TV Graben.

Der Gauwandertag 2020 wird vom TV Zeutern ausgerichtet.

Gauwanderwart Kurt Bittrolff

 

 

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Bericht zur 3. Quartalswanderung:

Durch Odenheimer Hohlwege gewandert

Der Kraichgau hat viel zu bieten. Davon konnte sich eine 40-köpfige Wandergruppe des Kraichturngaus Bruchsal bei der dritten Quartalswanderung durch die reizvolle Odenheimer Landschaft und den geschichtsträchtigen Ort überzeugen. Ursula Neckermann, erste Vorsitzende des gastgebenden TV Odenheim, führte die Teilnehmer zunächst in die Friedhofhohle. Sie erklärte die Entstehung der für den Kraichgau typischen Hohlwege, die sich vor Jahrhunderten in den Lößboden gegraben haben. Beeindruckt zeigte sich die Wanderschar auch von den riesigen Akazienbäumen am Wegesrand.

Weiter ging die Strecke durch die Odenheimer Weinberge, die immer wieder den Blick auf den Östringer Stadtteil frei gaben. Verewigt hat sich entlang eines Weinberges der Odenheimer Künstler Adrian Zimmer, der dort verschiedene Draht-Skulpturen aufgestellt hat. Zu sehen sind ein Mann im Weinberg, eine über zwei Meter große Weinflasche sowie ein Weinglas. Durch die Kelterackerhohle wanderte die Gruppe zurück durch den alten Ortskern. Eine weitere Station war das Rathaus, das an der Stelle des 1587 erbauten Gebäudes im Jahr 1903 im für die Jahrhundertwende typischen Historismus entstanden ist und 2011 aufwendig restauriert wurde. Bemerkenswert ist das Eckrelief mit Siegfried dem Drachentöter.

Vorbei am Steinmetzbrunnen, der an das frühere Steinhauergewerbe erinnert, führte der Weg zur Katholischen Kirche mit ihrem 65 Meter hohen Turm. Das Gotteshaus wurde erstmals im Jahr 1200 erwähnt, ehe 1776 an dieser Stelle ein Barockbau errichtet wurde. Weiter führte die Wanderung zur Burg, dem ursprünglichen Amtshaus des Stifts Bruchsal-Odenheim, das bis 1507 das freiadlige Ritterstift Odenheim gewesen ist und derzeit zu Eigentumswohnungen umgebaut wird. Beim geselligen Abschluss im Biergarten des Gasthauses „Zum Ochsen“ dankte Gauwanderwart Kurt Bittrolff der Wanderführerin Ursula Neckermann für die geschichtsträchtige Führung mit einem Geschenk.

Die letzte Quartalswanderung des Kraichturngaus Bruchsal findet am Donnerstag, 17. Oktober, in Mingolsheim statt.

Kurt Klumpp

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Bericht zur 2. Quartalswanderung:

Teilnehmer-Rekord bei Quartalswanderung

                                                                                              

Begünstigt durch herrliches Wanderwetter beteiligten sich an der zweiten Quartierswanderung des Kraichturngaus Bruchsal in Hambrücken insgesamt 61 Wanderfreunde. „Das ist ein Rekord für die viermal im Jahr durchgeführten Wanderungen“, bestätigte Gauwanderwart Kurt Bittrolff. Organisator der vom örtlichen Nabu-Vorsitzenden Franz Debatin geführten Wanderung war Karl Streck vom ausrichtenden TV Hambrücken.

Ziel der Gruppe waren die Saalbachniederungen. Das als FFH- und Vogelschutzgebiet ausgewiesene Wiesengebiet ist das größte im nördlichen Baden-Württemberg. Die offene und weitflächige Landschaft bietet vielen Vogelarten geeignete Brut- und Rastplätze. Neben dem wichtigen Nahrungsraum für die Weißstörche befindet sich in der Saalbachniederung auch eines der letzten Rückzuggebiete für Grauammer und weitere stark gefährdete Vogelarten.

Mit Unterstützung der Stadt Bruchsal und durch das Projekt „Lebensader Oberrhein“ wurden Flachgewässer geschaffen, die inzwischen eine überregionale Bedeutung erlangt haben. Kiebitze, Zwergtaucher, Wasseralle, Drosselrohrsänger, Bekassine und Kampfläufer haben in diesen Feuchtgebieten wieder eine geeignete Heimat gefunden. Der gesellige Abschluss der Turngau-Wanderer fand im Gasthaus „Prinz Karl“ statt, wobei Gauwanderwart Kurt Bittrolff den Organisatoren der überaus informativen Wanderung ein herzliches Dankeschön aussprach. (Kurt Klumpp)

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