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Natursport 2018

 

 

Bericht zum Gauwandertag am 07. Oktober 2018
Rund um Heidelsheim

 

85 Wanderfreunde wurden bei herrlichem Oktoberwetter von Gauwanderwart Kurt Bittrolff und TV Vorsitzende Karin Rummel sowie der neuen Wanderwartin des TVH Daniela Kemmet begrüßt. Zunächst ging es durch das schöne Heidelsheim mit einigen historischen Besonderheiten, danach trennten sich die Wanderer zur kleineren und größeren Tour. Frau Marliese Schwedes führte die kleinere, aber sehr interessante Tour durch Heidelsheim. Währenddessen Wanderwartin Daniela Kemmet die restlichen Wanderer in den Wald von Heidelsheim führte. Dort erklärte uns Forstrat Durst so allerlei Wissenswertes über Bodenbeschaffenheit, verschiedene Bäume und deren Bedürfnisse.

 

Am Ende der herrlichen Touren wurde der begehrte Wanderschild an den teilnehmerstärksten Verein überreicht. Dies war in diesem Jahr der TV Helmsheim. So konnte Gauvorsitzender Alfons Riffel diesen gleich an Kurt Bittrolff übergeben, der auch das Amt des Vorstand-Sportwartes von TV Helmsheim begleitet. 

Ebenso wurden wie jedes Jahr die älteste, der ältestete und der jüngste Teilnehmer geehrt. Gratuliert werden konnte hier: Inge Petermann mit 83 Jahren und H. Durst mit 89 Jahren, beide vom TV Heidelsheim. Der jüngste Teilnehmer Felix (3 Jahre) bekam eine Trinkflasche überreicht.

Einen herzlichen Dank gilt dem TV Heidelsheim der neben der Organisation die Wanderer mit Kaffee und Kuchen, Schnitzel sowie veg. Maultaschen hervorragend verwöhnte!

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Gochsheim ist eine Reise wert

Die vier Mal im Jahr durchgeführten Quartalswanderungen des Kraichturngaus Bruchsal erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Gauwanderwart Kurt Bittrolff setzt die einst von seinem Vorgänger Kurt Kuhn initiierte Veranstaltungsreihe nahtlos fort. Auch bei der zweiten Wanderung trafen sich am 13. Juni insgesamt 35 Wanderfreunde in dem reizvollen Kraichtaler Stadtteil Gochsheim. Treffpunkt war beim dortigen Bahnhof der Stadtbahn, die allerdings Verspätung hatte, sodass die Wanderer aus Unteröwisheim und Karlsdorf erst mit einer halbstündigen Verspätung in Gochsheim angekommen sind.

Nach einer kurzen Wanderstrecke wurde beim ersten Hohlweg die Begrüßung der Teilnehmer durch Gauwanderwart Kurt Bittrolff und Wanderführerin Anita Ernst vorgenommen. Von besonderem Interesse waren ihre Ausführungen über die Entstehung der Hohlwege. Danach ging es weiter zum schönsten Aussichtspunkt über Gochsheim. Anita Ernst berichtete dort über die Geschichte des Kraichgau-Dorfes sowie über die Grafen von Eberstein und deren Schloss.

Zum sehenswerten Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements wurde die Besichtigung einer von der Gochsheimer Bevölkerung wunderbar eingefassten Quelle. Der weitere Wanderung führte über schöne Aussichtspunkte zurück nach Gochsheim. Durch enge Gassen ging es zum Schloss Eberstein mit seinen sehenswerten Museen. Vorbei am Bäckereimuseum und alten Rathaus führte der Weg ins Gochsheimer Züchterheim, wo die Wandergruppe des Kraichturngaus sehr gut bewirtet wurde. Am Ende waren sich alle einig, dass Gochsheim ein interessanter, historischer Ort ist, wobei allerdings die oft steilen Wege auch besondere Herausforderungen an die Wandergruppe stellte.

Die dritte Quartalswanderung findet am Mittwoch, 5. September, in Gondelsheim statt.

                                                     

Kurt Klumpp

 

 

Weite Landschaft am Rheinstrom

1. KTG-Quartalswanderung am 18.4.2018 in Rheinhausen

War das ein Empfang! Gauwanderwart Kurt Bittrolff strahlte mit dem blauen Himmel und dem tollen Wanderwetter um die Wette, und seine gute Laune übertrug sich im Nu auf die 35-köpfige Wanderschar aus verschiedenen Kraichturngau-Vereinen.

Rheinhausen ist seit 1975 Ortsteil von Oberhausen-Rheinhausen und gleichzeitig die nördlichste Siedlung des Landkreises Karlsruhe.

Nach kurzer Begrüßung übernahm Anneliese Lewin das Kommando und führte die Gruppe ein Stück am Kraichbach entlang, danach über den Hochwasserdamm durch saftige grüne Wiesen mit hunderten blühender Apfel- und Birnbäume, immer am Altrhein entlang mit Blick auf die jenseits des Rheins gelegene, von einem Pfälzer Altrheinarm umflossene Insel Flotzgrün, zum Martinsbrückle, wo ganz in der Nähe ein badischer

Altrheinarm in den eigentlichen Rheinstrom mündet. An diesem idyllischen Platz mit dem derzeit noch möglichen Blick auf das bald abgerissene Atomkraftwerk Philippsburg wurde eine Verschnaufpause eingelegt; denn zu erzählen gab es vieles – vor allem auch zum Thema Abschaltung deutscher AKWs – weit vor Ablauf ihrer Funktionalität.

Eine kleine Überraschung hatte Kurt Bittrolff in seiner Einladung versprochen, aber nicht mit der großzügigen Auslegung des Wörtchens „klein“ durch unsere Anneliese Lewin gerechnet. Mitten auf dem Hochwasserdamm, unter ein paar blühenden Obstbäumen, deren Schatten man dankbar suchte, war ein Tisch aufgebaut, hinter dem sich de Most-Franz positioniert hatte. Von hausgemachtem eigenem Most über Rot- und Weißwein, Traubensaft, Mineralwasser und natürlich eine Auswahl selbst gebrannter Schnäpse und Liköre von auserlesener Qualität bis hin zu Käsespießchen mit Trauben war alles geboten, was man so als „kleine Überraschung“ nicht erwartet hätte. Und erst die Anekdoten und Geschichten, die de Most-Franz ohne Punkt und Komma rüber brachte, waren allein schon die Teilnahme an dieser gelungenen Wanderung im nördlichsten Kraichgau wert.

Man musste sich regelrecht losreißen von diesem sympathischen Mann, der uns den Wandernachmittag derart verschönt hatte. Immer am Hauptrhein entlang ging’s dann zurück in den Ort, wo die kleine Fähre an Wochenenden Radwanderer auf ihrer Tour nach Speyer vom rechten Rheinufer auf die Pfälzer Seite übersetzt. Im Clubhaus des TSV Rheinhausen ließ man die Wanderung Revue passieren, unterhielt sich über dies und jenes und hatte Gelegenheit, sich bei Anneliese und Kurt für einen unterhaltsamen Nachmittag zu bedanken. 

Text und Fotos: P. Krieger, TSV Karlsdorf

  

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